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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,
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Die Nutzungsmischung von Wohnen und Gewerbe in den innerstädtischen Gebieten hat auch ihre Schattenseiten: Lärm- und Geruchsbelästigungen. Auf der anderen Seite müssen viele kleine und mittlere Betriebe um jeden Pfennig kämpfen und haben kein Geld zur ökologischen Umrüstung. Hier setzt das neue Umweltentlastungsprogramm (UEP) an, das die Kosten umweltentlastender Maßnahmen durch Zuschüsse senken will. Das UEP, das zur Zeit noch in den Startlöchern steht, wird demnächst die bisherigen Umweltförderprogramme ersetzen. Was ist das Neue daran? Zum ersten Mal liegt der Schwerpunkt auf Infrastrukturmaßnahmen, erklärt Günter Seiler von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie, die das Konzept erarbeitet hat. Das heißt konkret: Nicht nur Betriebe können Zuschüsse beantragen, sondern auch öffentliche Einrichtungen und Vereine. Gefördert werden beispielsweise Maßnahmen im Bereich des Naturschutzes oder sozial-ökologische Stadtentwicklungsmaßnahmen, die zu einer Verbesserung der Umweltqualität in problembehafteten Stadtquartieren beitragen. Damit, so Günter Seiler, seien auch die Erfahrungen von URBAN eingeflossen. Gefördert wird beispielsweise Daneben will das UEP aber auch Impulse für die Berliner Wirtschaft geben. Ökologie soll ein wichtiger Standortfaktor werden. Ziel: die Profilierung Berlins als Standort für Umwelttechnik. |