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Koordinierungsstelle Regionaler Ausbildungsverbund URBANTelefon 69 50 67 70 Fax 69 50 69 27 Sonnenallee 1 12047 Berlin ComhardHerr Brandt Telefon 44 30 16 00 Universal-Stiftung Helmut Ziegnerwww.pfefferwerk.de/ medien/start_med.htm ![]() Endlich eine Berufsperspektive:
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Vor gut einem Jahr wurde mit dem Regionalen Ausbildungsverbund ein ehrgeiziges Projekt gestartet, um für 36 bisher nicht vermittelte Jugendliche eine Ausbildungsmöglichkeit zu schaffen. Das Modell war so erfolgreich, dass ihm zahlreiche andere Träger folgten. Das Prinzip: Im ersten Ausbildungsjahr erhalten die Jugendlichen bei freien Bildungsträgern eine Grundausbildung. Danach gehen sie in die Betriebe, die Prüfungsvorbereitung erfolgt wieder bei den Trägern. Vorteil für die Betriebe: ein Teil der Ausbildung wird ihnen abgenommen, der organisatorische und finanzielle Aufwand verringert sich erheblich. Wir verstehen uns als Dienstleister für kleine und mittlere Betriebe, sagt Gabriele Klose, die Leiterin des Koordinierungsbüros. Viele Firmen sind zu spezialisiert und können nicht die ganze Ausbildungspalette abdecken. Trotz dieses überzeugenden Konzepts gab es Startschwierigkeiten. Es war anfänglich mühsam, Partnerbetriebe in der Wirtschaft zu finden, sagt Klose. Mittlerweile läuft es besser, für einige Jugendliche wurde allerdings noch kein Betrieb gefunden. Nach wie vor suchen wir noch Kooperationsbetriebe, so Klose. Probleme gibt es mitunter auch, was die Motivation der Jugendlichen betrifft. Einige haben die Ausbildung schon nach kurzer Zeit abgebrochen, auch der Krankenstand ist hoch. Die Chancen, nach der dreijährigen Ausbildung übernommen zu werden, beurteilt Klose dennoch als gut. Wenn sich die Betriebe schon mal dazu durchgerungen haben, einen Ausbildungsplatz anzubieten, sind sie durchaus interessiert, den Auszubildenden auch zu übernehmen vorausgesetzt es läuft gut. Diese Erfahrung hat man auch in Neukölln gemacht. Dort konnte der Regionale Ausbildungsverbund bisher über 50 zusätzliche Lehrstellen schaffen. Klinken putzen gehört dazu, sagt Dietmar Sauthof vom Aktionsbüro Ausbildung. Auch bei diesem Modell übernimmt der Regionale Verbund die Verantwortung und ist Vertragspartner für die Jugendlichen. Wir haben ein positives Feedback von den Betrieben, einige haben bereits signalisiert, daß sie ihren Auszubildenden übernehmen wollen, sagt Sauthof. Gemeinschaftswerk Das RAVU-Mobil, eine solarbetriebene transportable Rednerbühne, ist ein echtes Gemeinschaftswerk aller 36 Auszubildenden des URBAN-Projekts. RAVU steht für Regionaler Ausbildungsverbund URBAN. Beteiligt waren alle Ausbildungsträger: Die Azubis von Comhard übernahmen das Einholen verschiedener Kostenvoranschläge, die Lehrlinge vom Jugendaufbauwerk Berlin (JAW) kümmerten sich um den KFZ- technischen beziehungsweise mechanischen Aufbau und die elektrischen und solartechnischen Arbeiten wurden durch Auszubildende der Universal-Stiftung Helmut Ziegner ausgeführt. Das Pfefferwerk sorgt via Internet für eine publizistische Verbreitung des Projekts. |


